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Die qualitative Zeit / Teil 1



Stelle Dir eine Pferdeherde in Freiheit vor. Sie stehen die ganze Zeit zusammen, sie trinken und grasen zusammen, sie kraulen sich, die Fohlen werden in der Herde geboren, sie kämpfen miteinander, sie ziehen Fohlen zusammen groß, sie wandern zusammen über die Weite des Landes. Sie sind zusammen , und gehen zusammen durch dick und dünn. Und sie verbringen sehr sehr viel Zeit zusammen.


Betrachten wir doch mal die Beziehung von Mensch und Pferd. Menschen verbringen relativ wenig Zeit mit dem Pferd. Und die Zeit , die wir mit dem Pferd verbringen , ist berechnete Zeit, denn in dieser Zeit wollen wir was von dem Pferd. Wir wollen es putzen, trainieren, reiten, ja sogar die Fütterung basiert mehr auf der Bequemlichkeit und das eingreifen in das natürliche Verhaltensmuster , welches sogar störend auf das Gleichgewicht der Beziehung sein kann.

Die Qualitative Zeit ist die wichtigste Zeit , die ein Mensch mit seinem Pferd verbringen sollte. Aber das ist so schwer für Menschen umzusetzen, denn in dieser Zeit dürfen sie nichts von dem Pferd verlangen. Da wir Menschen zielorientiert sind, fühlt es sich für jemanden , der nichts mit seinem Pferd macht und NUR bei ihm in der Box sitzt, und sich nicht bewegt, schlecht an, weil man denkt , das man nichts erreicht hat. Man war nicht produktiv. Die Regel Nr. 1 bei der qualitativen Zeit ist : Du fasst das Pferd nur dann an , wenn er Dich zuerst anfasst ! Für viel ist diese Übung sehr frustrierend. Denn das Pferd kommt in dieser halben Stunde überhaupt nicht zu seinem Menschen. Er will keine Bindung. Denn hier hat das Pferd zum Ersten Mal die Möglichkeit selber zu entscheiden , ob er zu dem Menschen gehen möchte oder nicht. Bei vielen dauert es einige Tage , bis das Pferd freiwillig kommt. Das kann schon enttäuschend sein. Aber das ist das Gesicht der Wahrheit. Damit wirst Du dann konfrontiert, und da weisst Du wo Du stehst.Viele meiner Seminar Teilnehmer hatten erst bei der qualitativen Zeit bemerkt , das ihre Pferde an Verhaltensstörungen leiden. Wie zb. Koppen, weben und er Box. Durch die Beobachtungen konnten sie dann zum Ersten Mal sehen , wie es dem Pferd wirklich geht. Nur dann konnte man eine Veränderung im Umgang und im Training starten. Und sein vorheriges verhalten überdenken und Neu ordnen.Sowohl für das Pferd als auch für den Menschen ist es eine wichtige Zeit. Wenn mir mein Tier wichtig ist , dann führe ich diese Übungen durch.


Im 2. Teil zeige ich Dir , wie genau die qualitative Zeit durchgeführt werden sollte.




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