Teil 11 Annäherung & Rückzug

12 Wege Dein Vertrauen zu erhöhen, 6 für Dich , 6 für Dein Pferd




Wenn ein Pferd das Selbstvertrauen verliert und Angst zeigt, die wichtigste Sache von allen ist dann der Rückzug.


Trete sofort zurück von.....


- dem Objekt , welches den Stress verursacht

- beende die Übung die Du gerade ausführst, wenn Angst im Spiel ist


Für Menschen ist das besonders schwierig zu tun ! Es scheint nicht logisch zu sein. Wir wollen ihn doch ermutigen, wir wollen Druck ausüben , indem wir ihn zwingen an etwas vorbeizugehen , vor was er Angst hat oder ihn extrem beunruhigt. Wir zwingen das Pferd bis an das Ende der Klippe zu gehen. Angst wird intensiver , wenn Du Dich annäherst, und verringert sich , wenn Du Dich entfernst. Man sollte einfach mal auch an sich selber denken, wie es sich anfühlt , wenn Du zu etwas hingehen sollst, vor was Du sehr viel Angst hast, und wie fühlt es sich an , wenn Du Dich dann wieder entfernst.

Pferde verlieren das Selbstvertrauen in der Ersten Phase , wenn die Angst aufkommt.

Wenn du es verhindern kannst, das das Pferd das Selbstvertrauen verliert, dann reduzierst Du dann auch den Stress , und Du verhinderst das die Angst hochkommt.


So , wie wendet man das bei seinem Pferd an ?


Wenn es anfängt sich zu verspannen, den Kopf hochreisst , die Augen weit geöffnet sind, er sich verweigert , sofort zurück treten , oder besser noch , sich ziemlich weit weg von der Gefahrenstelle entfernen, aber noch so das er diese sehen kann.


Wenn er Probleme mit Dir hat , wenn Du Dich ihm näherst und deutliche Signale zeigt, sofort zurücktreten , weit zurück oder gar komplett weggehen im Ersten Moment.

Hier herrscht dann ein hohes Vertauensdefizit, welches zuerst erledigt werden muss, bevor man überhaupt was mit dem Pferd macht. Je nach Charaktereigenschaft, kann das unterschiedlich lange dauern. Hier wendet man die Qualitative Zeit an, um dieses Problem zu lösen.


Wenn er Probleme mit einem Objekt hat, entferne Dich von diesem so weit wie nötig, und lass ihn trotzdem in diese Richtung schauen. Mache große Kreise um das Objekt mit ihm. An dieser Stelle ganz wichtig, nicht von dem Objekt einfach mit dem Pferd wegrennen in die entgegengesetzte Richtung , sondern immer so weggehen , das er es immer noch sehen kann , und seine Nase immer noch auf diese Objekt zeigt.


Wenn er mit etwas Problem hat, was Du an ihm machen willst zb. scheren, Ohren anfassen, Hinterbeine heben ect... , bewege Dich darauf zu und wieder weg, darauf zu und wieder weg , darauf zu und wieder weg, immer weiter darauf zu und wieder weg ect... bis er sicher genug ist und es Dir erlaubt das zu tun , was Du tun wolltest.


Wenn Du zurück trittst n und das Pferd ruhiger ist, dann kannst Du Dich wieder annähern. Aber nähere Dich nicht an , solange das Pferd nicht ruhig ist , dann wird es noch viel schlimmer... denn aufeinmal scheinbar für Dich ohne Grund explodiert er plötzlich. Die meisten Menschen sehen das nicht kommen, aber spätestens dann wirst Du es sehen.


Je mehr Du diese Signale übergehst, desto mehr zerstörst Du das Selbstvertrauen Deines Pferdes und das Vertrauen , welches er in Dich haben sollte.

Diese Sache zu meistern bedeutet, das Du das Problem erkennst , bevor Dein Pferd es spüren kann.


in Teil 12 reden wir darüber, wie weit soll man zurück treten ?






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